Als 2021 die Weltwirtschaft durch die COVID-19-Pandemie schlussendlich zusammenbrach, dauerte es geschlagene drei Jahre, bis die wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt ihre Wirtschaft wieder aufbauen und hinreichen stabilisieren konnten. Zeit, in der die chinesische Regierung eine massive Expansion der Wirtschaft, aber auch des Militärs einleiteten. Durch die Notwendigkeit geschwächter Wirtschaften, hatten die anderen Weltmächte gar keine andere Wahl, als noch mehr in die chinesische Wirtschaft zu investieren, da sonst niemand die gleichen Kapazitäten bieten konnte, wie es China noch gelang. Die wenigen Berichte über Massensterben durch unmenschlichste Behandlungen der Arbeiter wurden weltweit ignoriert. Der Konsum aber auch die Warenwirtschaft war weltweit wichtiger.

Ignoranz war jedoch ein Luxus, den sich die Weltmächte 2022 nicht mehr länger leisten konnten, als die sechste chinesische Armee die Grenzen zu Russland übertrat und anfing immer mehr Land zu annektieren. Aufgrund der nach wie vor starken Schwächung Russlands und dem relativ bedeutungslosen Land in der Region nordöstlich der Mongolei, gab es kaum Gefechte. Politisch ein Eklat, jedoch war noch keine Nation in der Lage ein größeres Aufgebot mobilisieren zu können. Der Vormarsch Chinas, solange er sich nicht weiter westlich bewegte, war vielen Nationen schlichtweg egal, da Russland nach wie vor ein beliebtes Feindbild war.

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Das alles sollte sich jedoch 2023 ändern, als die ersten Geschütze das Feuer auf den russischen U-Boot-Hafen in Murmansk eröffneten und somit etwas passierte, was viele Nationen vorher nicht wahrhaben wollten: Der Chinese stand vor den Toren Nordeuropas. Erste Warnrufe wurden durch Medien und die Opposition gekonnt ignoriert: China würde niemals in Europa einmarschieren. Der Angriff galt einzig und allein Russland und würde im schlimmsten Fall einen Zweifrontenkrieg innerhalb Russlands bedeuten. Ein bedenklicher Vorgang, aber keiner, der eine Intervention bedeuten würde.
Doch abermals belehrte das chinesische Militär die europäische Bevölkerung eines besseren und marschierte im Sommer 2023 über die finnische Grenze. Obgleich ein im Vorfeld hastig durchgeführtes NATO-Manöver die militärische Stärke Europas verdeutlichen sollte, zeigte der Chinese sich davon nicht beeindruckt und konnte erst viele Kilometer im Landesinneren zum Stoppen gebracht werden. Aufgrund der akuten Gefahr für Deutschland durch den Ostsee-Zugang und Russlands immerwährenden Bedrängnis, dank dem Zwei-Frontenkrieg, bildete sich ein Zweckbündnis aus den alten Feinden mit dem Ziel den Chinesen zurückzuschlagen und Europa vor einer chinesischen Invasion zu schützen.

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Ein heruntergewirtschaftetes Flugfeld in der Nähe von Kemi wurde hastig in eine Taskforce-Basis umgewandelt und das Ziel der Achse Moskau-Berlin war es, die Ostsee offenzuhalten. Dies sollte eine anlaufende Gegeninvasion durch ein Europäisch-Russischem Bündnis möglich gemacht werden, welches derzeit in Stockholm, Riga und Rostock vorbereitet wird.

Ihre Aufgabe ist es, das Großareal in Kemi zu halten, den chinesischen Vorstoß zu verhindern und die FOB mit allen Mitteln zu verteidigen, bis die Europäisch-Russische Verstärkung eingetroffen ist und die Gegenoffensive starten kann.